Scheibenbremsen - Störungen - Abhilfe - Belagwechsel  (scrollen Sie einfach nach unten) 

 

Ob eine Scheibenbremse störungsfrei funktioniert, hängt maßgeblich von den richtigen Grundeinstellungen ab.

Wenn z. B. die Bremszange nicht zentriert oder schräg ist, wird die Scheibenbremse nie schleiffrei laufen.

Nachfolgend sind Tipps für Einstellung und bei Störungen.

Die Beschreibungen sind eine Hilfestellung - gewisse "Schrauberfahrung" wird vorausgesetzt.

 

 

          !! Einbremsen von Scheibenbremsen  !!

Neue Bremsen, bzw. Bremsbeläge MÜSSEN eingebremst werden.

Machen Sie bei einem neuen Rad (und neuen Bremsbelägen)  ca. 30 Vollbremsungen bei 30 km/h. Das ist zwar anstrengend, sichert aber eine gute Funktion der Bremse. (Bremsbeläge,  die nicht eingebremst werden, könnten verglasen und zu Nebengeräuschen und schlechterer Funktion führen)

Scheibenbremsen erreichen die volle Bremswirkung erst nach dem "Einbremsen"

 

 

Allgemein: 

Im Bremsgriff befindet sich der Flüssigkeitsvorrat - beim Betätigen der Bremse wird Flüssigkeit nachgesaugt.

Hydraulischen Scheibenbremsen dürfen nicht betätigt werden, wenn das Rad nicht steht .

Wenn ein Rad liegend transportiert oder  am Vorderrad aufgehängt ist, darf die Bremse nicht betätigt werden.

Stellen Sie das Rad möglichst nicht überkopf hin.

Testen Sie vor jeder Fahrt, ob die Bremse auch greift. Das ist besonders wichtig, wenn das Laufrad ausgebaut war - evtl. muss sich die Bremse dann erst wieder nachstellen.

 

 

 Bei hydraulischen Scheibenbremsen wird mit dem Bremshebel (Bremszylinder) Druck auf eine Flüssigkeit aufgebaut.

Die Bremsflüssigkeit  (Öl oder DOT Bremsflüssigkeit) drückt die Kolben mit den Bremsbelägen gegen die Bremsscheibe.

Scheibenbremsen erfordern vom Fahrer mehr Sorgfalt und Wartung als Felgenbremsen.

  • Wechsel der Bremsflüssigkeit, bzw. des Öles. (Fachwerkstatt). Während Öl  nicht, bzw. nur sehr selten gewechselt werden muss, sollte DOT Bremsflüssigkeit nach Herstellervorschrift gewechselt werden. DOT Bremsflüssigkeit zieht Luftfeuchtigkeit an, dadurch wird der Siedepunkt herabgesetzt, das  könnte zum Bremsausfall bei Erhitzung führen.
  • Bremse sollte regelmäßig betätigt werden, möglichst auch im Winter. 

Achtung: Falsche Bremsflüssigkeit führt zum Ausfall der Bremse !!! Nie  Öl in eine Bremse für DOT Bremsflüssigkeit füllen oder umgekehrt !!! Bereits das Schmieren der Kolben mit falschem Mittel kann zum Defekt führen.

Funktionierende Bremsen sind lebenswichtig.

Was tun wenn:

  • die Bremse schleift
  • zuwenig Bremswirkung hat
  • sich kein Druck mehr aufbaut

Nachfolgend sind Tipps und Anleitungen  ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

 

Befestigung der Bremsscheibe am Laufrad.

Anzugsdrehmomente:  Bei Iso Scheibenbremsen: ca. 6 Nm - bei Centerlock ca. 40 NM

                            

 

 

 

Abstand von Bremsscheibe zum Bremsbelag (sichtbarer Lichtspalt)

Die Bezeichnung "Lichtspalt" kommt auf dieser Seite öfter vor - es ist  kein feststehender Begriff - sondern dient nur zur Verdeutlichung der Einstellungen. 

 

 Zwischen Bremsscheibe und Belägen ist nur ca. 1/2 mm Abstand  - hier sollte in jeder Stellung ein "Lichtspalt" zu sehen sein.

 

                                           

 

 

Falls eine Scheibenbremse schleift, wie folgt vorgehen.
 

Kurzfassung: Ausführliche Beschreibung folgt.

1. Laufrad auf richtigen Sitz prüfen

 

2. Bremsscheibe auf Seitenschlag prüfen, evtl. ausrichten  (Bremse schleift an bestimmten Stellen)

 

3. Ungleichmäßiger Abstand der Bremsbeläge zur Scheibe - (Bremse schleift durchgehend)

Mögliche Ursachen

  • Bremse stellt sich ungleichmäßig nach  (z. B. Festklebende Kolben)
  • Bremszange ist falsch eingestellt  (passt nicht mittig zur Scheibe)

 

4. Bremskolben gängig machen - ist ab und zu nötig.

5. Bremsscheibe läuft nicht zentriert in der Bremszange - Bremszange muss justiert werden.

 

 

1. Laufrad auf richtigen Sitz prüfen
Ein falsch eingesetztes Laufrad kann zum Schleifen der Bremse führen. Abhilfe:

Laufrad lösen und komplett in die Achsaufnahme drücken.

 

 

 

2.  Bremsscheibe schleift  immer an einer  bestimmten Stelle   (nicht durchgehend)

Scheibe hat einen Seitenschlag - dann ist ein Nachrichten der Scheibe  nötig.

 

 Achtung: Bremsscheibe wird beim Bremsen sehr heiß - vor der Ausrichten der Scheibe diese abkühlen lassen.

Ich liefere Räder so aus, dass eine Bremsscheibe schleiffrei läuft. Durch Spannungsabbau beim Bremsen (Erhitzung), Restspannung auf der Scheibe oder wenn man gegen die Scheibe stößt, kann ein Nachrichten nötig werden.

Vorsicht bei Fahrradständern - die Bremsscheibe kann dadurch verbogen werden.

 Man kann die (abgekühlte) Scheibe einfach durch Daumendruck (oder mit Zange) ausrichten.  

  • Am Lichtspalt zwischen Bremsbelag und Bremsscheibe kontrollieren, wo die Scheibe am Bremsbelag schleift
  • An dieser Stelle dem Daumen mit Gefühl (wenige Kraft)  dagegen drücken.
  • Ständig ausprobieren - nicht zu stark drücken. Die Kraft langsam erhöhen.
  • Bei Bedarf stärker solange probieren, bis die Scheibe nicht mehr schleif

Diese Arbeit erfordert etwas Übung. Manchmal schleift eine Scheibe kurz Nacheinander an beiden Bremsbelägen. Dann muss man an den "Erhöhungen" gleichzeitig drücken, bzw. dagegenhalten.  

 

 

 

Nachfolgende Punkte sollten bei einem neu gelieferten Rad nicht nötig sein -

nach einiger Zeit können aber folgende Wartungsarbeiten nötig werden.

 

 

3. Bremse schleift (fast) durchgehend - der Lichtspalt ist unterschiedlich.
 

Vorbereitung - Ursache finden

Bremskolben zurückdrücken   - Keil (z. B. Messerspitze) zwischen Belag und Bremsscheibe schieben.

 

Kontrolle bei zurückgedrückten Kolben:

  •  Bremse läuft bei zurückgedrückten Kolben schleiffrei - schleift aber nach dem Bremsen  wieder  - dann ist Punkt 4 nötig. Die Kolben stellen sich beim Bremsen ungleichmäßig nach oder ein Kolben ist schwergängig.

 

  • Bremse schleift trotz  zurückgedrückten Kolben dann ist Punkt 5 nötig. Die Bremsscheibe läuft nicht mittig in der Bremszange- diese muss ausgerichtet werden. Punkt 4 kann, bzw. sollte trotzdem ausgeführt werden. 

 

 

 

 

4. Hebelweg zu groß - Kolben gängig machen (damit wird sicher gestellt, dass der Kolben nicht am Gummiring festklebt)

           und den richtigen Abstand zur Bremsscheibe einstellen.

Nach längerer Fahrpause oder bei "Wenigfahrern"  nutzen sich die Bremsbeläge sehr langsam ab - der Gummiring bleibt immer auf der gleichen Stelle stehen und kann festkleben.  Dann muss man den Kolben gängig machen.

 

 

Funktionsprinzip

Hydraulische Scheibenbremsen sind selbstnachstellend  (gleiches System wie beim PKW)

  • Beim Bremsen fährt der Kolben ca. 1/2 mm aus und drückt  die Bremsbeläge gegen die Bremsscheibe.
  • Der Dichtring (Gummiring) wird seitlich verschoben und verformt sich dabei.
  • beim Loslassen der Bremse zieht der Gummiring den Kolben ca. 1/2 mm zurück.
  • bei abgenutzten Bremsbelägen geht der Kolben weiter als 1/2 mm heraus und verschiebt sich auf dem Gummiring  - die Bremse stellt sich dadurch nach.

 

 

 

 

 

Scheibenbremsen sind selbstnachstellend (siehe Funktionsprinzip)

Wenn sich die Bremse nicht mehr nachstellt, wird der Hebelweg zu groß. Man muss dann erreichen, dass sich die Bremse wieder nachstellt.  Meist klebt nur die Dichtung auf dem Kolben.

Abhilfe bei zu großem Hebelweg:

  • Bremse mehrmals sehr kräftig betätigen.
  • Drehen Sie das Laufrad mit kräftig vor und zurück und bremsen dann kräftig. Hilft meistens.

 

Falls das nicht hilft, wie folgt vorgehen:

 

 

Abhilfe

  • Laufrad ausbauen
  • Bremse betätigen, damit die Kolben weiter aus der Bremszange herauskommen und sich lösen.
  • Kolben zurückdrücken:  einen Keil (z. B. Messerspitze) zwischen die Bremsbeläge schieben.
  • Bremshebel betätigen. Oft kommt nur ein Kolben heraus, weil dieser leichtgängiger ist. Diesen Kolben mit einem Hebel (Schraubenzieher) festhalten und Bremse erneut betätigen, damit der andere Kolben auch weiter herauskommt.

Diesen Vorgang kann man ruhig öfter wiederholen, damit die Kolben sich leicht bewegen.

Danach:

  • Laufrad einbauen
  • Bremse betätigen, damit sich die Kolben wieder nachstellen
  • mit etwas Glück läuft die Bremse jetzt schleiffrei
Manchmal stellt sich aber ein Kolben stärker nach als der andere, sodass die Bremse nach dem Betätigen wieder schleift - dann.....

entweder:

  • man kann versuchen, die Kolben so zurückzudrücken, dass der Abstand gleich ist.

oder

  • die Bremsscheibe gegen den Kolben drücken, die zuwenig Abstand hat und den Kolben zurückdrücken. 
  • man kann auf der Seite, die zu wenig Abstand hat ein Papier beilegen.

Meist geht das Einstellen des Abstandes zur Bremsscheibe einfach - manchmal muss man etwas Geduld mitbringen und einfach probieren, bis der Abstand passt.

 

 

 

 

 

5. Bremssattel ausrichten - Scheibe und Beläge müssen parallel sein

Wenn Bremszange und Bremsscheibe nicht parallel laufen, neigen Scheibenbremsen zum Schleifen und auch zum Quitschen.  

Man bemerkt das, wenn sich die Scheibe beim Betätigen der Bremse verwindet, also vor der Bremszange nach links, nach der Bremszange nach rechts gedrückt wird. 

 

 

Die Bremszange  muss parallel zur Bremsscheibe und zur Achse  stehen, sonst verwindet sich die Scheibe beim Bremsen und neigt zum Schleifen.  Ich liefere Räder grundsätzlich korrekt eingestellt aus. 

I

 

Einstellung - parallel zur Scheibe - z. B. bei Shimano und Magura Scheibenbremsen.

Die Beläge sollen beidseitig etwas Luft zur Bremsscheibe haben. 

Die Bremsscheibe sollte sich nicht verwinden, wenn man die Bremse bei stehendem Rad betätigt, sonst steht der evtl. Bremssattel schief.

 

 

Postmount Bremssättel: (heute fast bei allen Bremsen montiert)   (Befestigungsschrauben in Fahrtrichtung).

Durch Lösen der Befestigungsschrauben lässt sich die Bremszange seitlich verschieben.

 

 

 

 

Bei Iso-Bremssätteln: (Befestigungsschrauben seitlich)

  • mit dünnen Beilagscheiben kann den Bremssattel so ausrichten, dass beidseitig ein Lichtspalt sichtbar ist.
  • Siehe Abbildungen: In der Abbildung sind zur besseren Erkennbarkeit sehr dicke Scheiben, die richtigen Ausgleichsscheiben haben nur 0,2 mm Stärke

 

 

Einstellung - parallel zur Achse z. B. bei Shimano und Magura Scheibenbremsen.

Wenn der Bremssitz an Rahmen und Gabel genau gearbeitet ist, passt die Richtung automatisch.

Bei Bedarf  muss der Bremssitz nachgefräst werden  (sofern nötig, ist das bei meinen Rädern gemacht)

 

 

 

Einstellung - parallel zur Achse bei manchen Avid Bremsen (z. B. Avid Elixier)

 

Avid Bremsen haben eine sehr gute Bremswirkung und einen sehr exakten Druckpunkt.

Erreicht wird das durch ein großes Übersetzungsverhältnis durch einen kleinen Kolben im Bremshebel.

Daraus ergibt sich ein kleinerer Bremskolbenweg - aber große Bremskraft.

Damit der Hebelweg nicht zu groß wird, ist der Abstand von Bremsbelägen zur Bremsscheibe gering - das wiederum erfordert eine sehr genaue Justierung der Bremszange zur Scheibe und eine ausgeklügelte Entlüftungsmethode.

Bei diesen Bremszangen ist deshalb auch die Einstellung parallel zur Achse möglich  (nötig), um ungenaue Bremssitze an Gabel und Rahmen auszugleichen.

 

 

Theoretisch ist die Einstellung durch diese zusätzliche Einstellmöglichkeit ein Vorteil.  In vielen Foren wird dieser Vorteil erwähnt.  "Bremszange lösen - Bremse ziehen - Schrauben festschrauben" 

Praktisch sieht es so aus.

Beim Anziehen der Schrauben verstellen sich die kugeligen Einstellscheiben. Verbunden mit einem geringen Spiel zwischen Scheibe und Bremsbelag ist das Einstellen oft etwas aufwändiger, als es in den Foren beschrieben wird. (Forenschreiber haben meist noch nie eine Bremsscheibe eingestellt)

Dafür ist aber die Bremsleistung dieser  Avid Bremsen wirklich super.

 

 

 

 

 

 

Weitere Störungen an Scheibenbremsen - Ursachen - Abhilfe

Einige Arbeiten können von technisch begabten Personen selbst ausgeführt werden- andere müssen vom Fachmann erledigt werden.

 

Zuwenig Bremswirkung bei hydraulischen Bremsen

Die Tipps beziehen sich auf hochwertige, hydraulische Bremsen.  Mechanische Scheibenbremsen sind oft Billigprodukte  mit geringer Bremswirkung.

 

Beläge/Scheibe verölt

  • Undichter Bremszylinder  (Fachmann)
  • beim Kettenschmieren die Bremsscheibe  gesprüht - Scheibe entfetten. Bremsbeläge entfetten oder erneuern.

Beläge abgenutzt, bzw. verhärtet

  •  neue Beläge

Allgemein zu schwache Bremswirkung bei hoher Belastung (hohes Fahrergewicht, bzw. viel Zuladung)

  • andere Bremsbeläge mit höherer Reibung können helfen
  • größere Bremsscheiben haben den besten Erfolg. Neben der größeren Scheiben braucht man Adapter.
 

Bei längerer Fahrt baut sich kein Bremsdruck mehr auf

der Druckpunkt am Bremshebel wandert.

Bremse blockiert nach längerer Fahrt

Bei langem Bremsen und extremen Abfahrten kann es zur Überhitzung der Bremse kommen.

Dadurch kann in der Bremsflüssigkeit Gas entstehen oder die Bremsflüssigkeit dehnt sich aus.

 

Abhilfe

  • Bremse abkühlen lassen
  • nicht durchgehend Bremsen (in Intervallen bremsen)
  • mit beiden Bremsen bremsen

Falls das Problem öfter auftritt:

  • andere Beläge können helfen  (Freigabe vom Hersteller)
  • größere Bremsscheiben schaffen Abhilfe (brauchen weniger Druck auf die Beläge und kühlen besser ab)
 

Kein, oder zu später  Bremsdruck -  Bremshebel geht zu weit durchdrücken

 

Mögliche Ursachen  und Abhilfe:

  • Bremse stellt sich nicht mehr selbst nach >>> Selbsthilfe wie in  Punkt 2. - festklebende Bremskolben.
  • Luft im System: Füllen und Entlüften >>> Fachmann
  • Undichtigkeit im System - Flüssigkeit tritt aus >>>Fachmann
 

Bremsen quitschen. Scheibenbremsen neigen öfter zum Quitschen. Manchmal lässt es ich in bestimmen Situationen nicht ganz vermeiden, z. B. bei nasser Scheibe. Nebenstehende Punkte können helfen.

 
  • Speichen zu locker >> nachspannen
  • Bremszange nicht parallel zur Scheibe >> Ausrichten wie in Punkt 3. beschrieben.
  • Schnellspanner sollten mit dem Spannhebel gegenüber der Bremse montiert und stark angespannt werden.

 

 

Belagwechsel

 

Achtung:

  • Neue Beläge müssen eingebremst werden  (siehe ganz oben)
  • erst nach einer gewissen Einlaufzeit erreichen die Bremsen die volle Wirkung.

Arbeitsschritte:

1. Laufrad ausbauen.
Manche Bremsebläge kann man auch bei eingebauten Laufrad wechseln  (z. B. Shimano) - einfacher geht es, wenn man das Laufrad ausbaut, dann kann man die Kolben besser zurück drücken.

 

2. Kolben zurückdrücken und "gängig" machen.

Neue Beläge sind stärker - die Kolben sollten  mit eingebauten alten Beläge zurück gedrückt werden.

     !! Vor dem Zurückdrücken ungedingt die Bremszange und herausstehenden Kolben säubern !!

  • Kolben zurückdrücken:  einen Keil (z. B. Messerspitze) zwischen die Bremsbeläge schieben.  (siehe Abbildung unten)
  • Bremshebel betätigen. Oft kommt nur ein Kolben heraus, weil dieser leichtgängiger ist. Diesen Kolben mit einem Hebel (Schraubenzieher) festhalten und Bremse erneut betätigen, damit der andere Kolben auch weiter herauskommt.

Bremse möglichst mehrmals betätigen und Kolben wieder zurückdrücken - dann bewegt sich dieser wieder leicht.

 

3. Sicherungschraube/-splint  entfernen - Beläge nach oben oder unten heraus nehmen. (siehe Beispielabb. unten)

Bei Magura werden die Beläge mit einem Magnet am Kolben gehalten - bei anderen Bremsen mit einer Feder. Die Feder dienst NICHT zum zurückdrücken der Beläge. (siehe Überpunkt 4. - weiter oben)

 

 

 

5. Sicherung wieder montieren, Laufrad einsetzen.

 

7. Bremse betätigen, damit sich die Kolben nachstellen.

Evtl. muss man die Bremse wie unter Überpunkt 4. nachstellen.

 

Vor dem Fahren

  • Bremswirkung testen
  • alles nochmal überprüfen
  • vorsichtig losfahren. 
  • Beachten Sie die geringere Bremswirkung neuer Beläge.

 

 

 

 

 

Falls Sie noch Fragen haben, können Sie mich auch gerne anrufen.

 

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Infoseite der Fa. Georg Schmeißer, Stelzenbach 4, 91625 Schnelldorf - OT Haundorf. Tel.  07950 - 520