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Infos rund um´s Rad. Nehmen Sie sich die Zeit und klicken sich durch diese Infos.
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Finden Sie heraus, welcher Fahrradtyp am besten für Sie geeignet ist.
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Bevor man sich für einen Fahrradtyp entscheidet, sollte man sich überlegen, für welchen Zweck es eingesetzt wird.
Rollwiderstand der Bereifung: Für unbefestigte Wege bieten Reifen mit stärker ausgeprägtem Profil besseren Halt. Entgegen der landläufigen Meinung haben breite Reifen mit groben Profil (Mountainbikereifen) kaum einen größeren Rollwiderstand als schmale Reifen. In einem Rolltest ist ein grobbereiftes MTB genau 257 m gerollt - ein Rennrad 258,7 m - der Rollwiderstand wird wirklich stark überschätzt. Warum fahren dann Rennräder mit dünner, glatter Bereifung? siehe auch www.rad-lager.de/reifen.htm
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In Deutschland besteht keine Helmpflicht (Stand Mai 2011) - trotzdem sollten Sie zur eigenen Sicherheit stets mit Helm fahren.
Rennräder, Crossräder, Mountainbikes ectr. sind Sportgeräte. Zur Fahrt auf öffentlichen Straßen muss ein Fahrrad dementsprechend ausgerüstet sein - siehe www.rad-lager.de/stvzo.htm
| Trekkingräder: alltagstaugliche Allroundräder mit "Straßenzulassung" | |
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(Straßen)-Trekkingräder
sind die idealen Alltagsräder. Egal ob in der Stadt, über Land oder auf
Feldwegen, für Allroundfahrer ideal. Ausgerüstet nach StVZO (Straßenverkehrszulassungsordnung).
Moderne Trekkingräder haben meist einen Nabendynamo
(siehe Info weiter unten) und eine Allroundbereifung.
Kettenschaltung: Meist sind 48-er Kurbeln montiert. Das ergibt eine Wegstrecke/Kurbelumdrehung von ca. 1,70 bis 9,20 m Nabenschaltung: Eine 7- oder 8-Gang-Nabe ergibt sich eine Wegstrecke/Kurbelumdrehung von ca. 2.50 bis 7,60 m 14-Gang Rohloff Nabenschaltung: Diese Nabe ergibt eine Wegstrecke/Kurbelumdrehung von ca. 1,74 bis 9,20 m. Gewicht: Man soll ein höheres Gewicht am Rad nicht unterschätzen. 1 kg mehr am Rad ist so wie 3-5 kg mehr Körpergewicht. Mehr Gewicht bedeutet mehr Kraftaufwand. Eine Federgabel wiegt mehr als eine Starrgabel, bringt aber einen deutlich höheren Fahrkomfort. Ein durchschnittlich leichtes Trekkingrad wiegt über 17 kg - selbst über 18 kg sind nicht selten. Unter 15 kg ist ein gefedertes Rad superleicht.
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| Crossbikes = sportliches Allroundrad | |
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Cross-Trekking-Räder
(Crossräder): Allroundbikes
für Fahrer, die schnell auf Asphalt unterwegs sein möchten, aber auch
gerne befestigte Wege verlassen. Die sportlichere Variante der
Straßenräder.
Normalerweise mit Federgabel, meist auch mit Federsattelstütze ausgerüstet. Meist sind Allroundreifen mit Laufrinne und seitlichem Profil für guten Halt auf unbefestigten Wegen montiert. Die Sitzhaltung ist sportlicher als bei Trekkingrädern, aber komfortabler als bei Mountainbikes oder gar Rennrädern. Crossräder lassen sich problemlos mit Spritzschutz, Gepäckträger, Ständer ectr. ausrüsten. Meist sind 48-er Kurbeln montiert. Das ergibt eine Wegstrecke/Kurbelumdrehung von ca. 1,80 bis 9,50 m (bei 27-Gang). Gewicht: Man soll ein höheres Gewicht am Rad nicht unterschätzen. 1 kg mehr am Rad ist so wie 3-5 kg mehr Körpergewicht. Mehr Gewicht bedeutet mehr Kraftaufwand. Gute Crossbikes haben unter 13 kg - durch umfangreiche Ausrüstung und pannengeschützte Reifen aber auch bis 14 kg. Unter 12 kg sind für ein Crossrad mit Federgabel ein absoluter Spitzenwert. Unter 11 kg mit Federgabel sind nur durch beste Ausstattung möglich. Crossbikes sind Sportgeräte und für die Fahrt auf öffentlichen Straßen nur mit Zusatzausrüstung zugelassen. |
| Mountainbikes für Geländeeinsätze, Allroundfahrer oder just for fun | |
| Im Gelände und auf
geschotterten Wegen gibt es keine echte Alternative zum Mountainbike - die
breiten Reifen bieten den besten halt.
Doch auch in der Stadt bringt ein Mountainbike Vorteile. Ein Bordstein oder kleine Treppen sind kein Hindernis (für stabile Markenbikes) - Mountainbikes sind wendig und nicht an befestigte Wege gebunden. . Die Reifen sind meist 26 " und großvolumig (breit) mit groben Profil für guten Grip im Gelände. Man unterscheidet Hardtails - meist mit Federgabel und Fullies mit Federgabel und Hinterradfederung. Meist sind 44-er Kurbeln montiert. Das ergibt eine Wegstrecke/Kurbelumdrehung von ca. 1,50 bis 8,80 m (bei 27-Gang) Gewicht: Man soll ein höheres Gewicht am Rad nicht unterschätzen. 1 kg mehr am Rad ist so wie 3-5 kg mehr Körpergewicht. Mehr Gewicht bedeutet mehr Kraftaufwand. Mountainbikes sind Sportgeräte und für die Fahrt auf öffentlichen Straßen nur mit Zusatzausrüstung zugelassen.
Twentyniner: 29" MTBs "normale" Mountainbikes haben 26" Laufräder. Im Modelljahr 2011 starten div. Hersteller wieder einen Versuch, 29" Mountainbikes zu etablieren. (29" Laufradgröße = im Prinzip 28" Laufräder). Lt. Fachzeitschriften sind Twentyniner ein Boom: Händler ordern verstärkt das neue Produkt, was die Verkaufsstatistik verfälscht, denn ein Rad, da im Laden steht, ist noch nicht beim Endkunden. Ich kann bisher diesen BOOM nicht bestätigen. Bereits 2005 versuchten die Hersteller, 29" MTBs auf den Markt zu bringen - auch damals wurde von einem BOOM gesprochen - doch die Räder regelrechte Ladenhüter und wurden noch nach einigen Jahren als Crossräder angeboten. Vorteile/Nachteile der größeren Laufräder:
Durch die größeren Laufrädern sind Rahmen, Gabel und Laufräder stärker belastet. An Rahmen, Gabel und Laufräder werden andere "Ansprüche" gestellt. Bei Twentyninern würde ich deshalb Steckachsen empfehlen (nicht Schnellspanner) - Steckachsen stabilisieren Rahmen und Gabel. Theoretisch läuft ein größeres Laufrad leichter über Hindernisse - praktisch ist das aber kaum zu bemerken. Größere Laufräder rollen theoretisch leichter ab, aber...
Kleinere Laufräder...
Meine Meinung: 26" und 29er MTBs werden in Zukunft nebeneinander "laufen".
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| Hardtail
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Hardtails haben nur eine Federgabel -
hinten ungefedert.
Einsatzzweck:
Eine Lockoutfedergabel ist Pflicht bei guten Hardtails. Gewicht: Gute Hardtails haben unter 12 kg. Spitzenbikes kommen unter 11 kg - unter 9 kg sind möglich. Twentyniner: 29" MTBs "normale" Mountainbikes haben 26" Laufräder. Im Modelljahr 2011 starten div. Hersteller wieder einen Versuch, 29" Mountainbikes zu etablieren. (29" Laufradgröße = im Prinzip 28" Laufräder). Lt. Fachzeitschriften sind Twentyniner ein Boom: Händler ordern verstärkt das neue Produkt, was die Verkaufsstatistik verfälscht, denn ein Rad, da im Laden steht, ist noch nicht beim Endkunden. Bereits 2005 versuchten die Hersteller, 29" MTBs auf den Markt zu bringen. Damals waren die Räder regelrechte Ladenhüter. Vorteile/Nachteile: Theoretisch läuft ein größeres Laufrad leichter über Hindernisse - praktisch ist das aber kaum zu bemerken. Größere Laufräder rollen leichter ab - dafür ist die Träge Masse an den Reifen größer - was durch den größeren Durchmesser noch verstärkt wird. Konstruktionsbedingt stehen bei größeren Laufräder die Speichen steiler und sind länger - kleinere Laufräder sind deshalb stabiler und wendiger. Bei Scheibenbremsen wird die Bremskraft über die Speichen übertragen. Hier sind kleinere Laufräder eindeutig im Vorteil.
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Fully |
Fullies (Full-Suspension = vollgefedert) haben eine Federgabel + Hinterradfederung. Für schweres Gelände. Durch die Hinterradfederung ist der Bodenkontakt bei schnellen Abfahrten besser. Zudem fährt sich ein Fully angenehmer/komfortabler als ein Hardtail. Neue Dämpfer und Rahmenformen unterdrücken das lästige, kraftraubende Wippen. Je nach Einsatzzweck sind die Federwege größer. Durch größere Federwege wird die Kletterfähigkeit herabgesetzt. Passend zum größeren Federweg muss der Rahmen auch stabiler und damit schwerer sein, was die Kletterfähigkeit weiter herabsetzt. Was zeichnet ein gutes Fully aus? (je nach Einsatzzweck)
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| Rennräder - Fitnessbikes Kilometerfresser für sportliche Fahrer. | |
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Rennräder haben
einen Rennlenker.
Fitnessbikes sind im Prinzip Rennräder mit geradem Lenker - die Reifen sind etwas breiter. Die Schaltung stammt vom Rennrad.
Diese Räder sind auf Geschwindigkeit ausgelegt - Gabel und Sattel sind ungefedert - die Sitzposition ist sportlich gebeugt (Fitnessrad) bis sehr sportlich gebeugt (Rennrad). Die Reifen sind schmal, der Rahmen ist leicht und filigran. Rennräder sind meist sehr leicht - gute Rennräder haben ca. unter 8 kg - gute Fitnessbikes unter 9 kg. Mittlerweile sind weniger als 6 kg bei Rennrädern möglich (leider muss für so ein leichtes Rad der Geldbeutel recht schwer sein). Schmale Reifen lassen höhere Kurvengeschwindigkeiten zu. Der Luftwiderstand beim Fahren steigt im Quadrat zur Geschwindigkeit (doppelte Geschwindigkeit = 4-facher Luftwiderstand) - deshalb ist die Sitzposition stark gebeugt. Rennräder sind Sportgeräte - als Alltagsrad nur bedingt geeignet. Auf unebenen Strecken (Feldwege, Kopfsteinpflaster ectr.) ist das Fahren kein großer Genuss. Übersetzung: Bei Rennrädern ist der kleinste Gang schon ziemlich lang übersetzt - man muss schon gut trainiert sein, um lange Steigungen zu bewältigen. Es fehlen praktisch die 4-6 kleinen Gänge gegenüber einem Trekkingrad.
Es gibt Räder mit 3-fach-Kurbeln (24, 27, 30 Gang) und 2-fach-Kurbeln. (20, 22-Gang) Bei 3-fach-Kurbeln mit 52-39-30 Zähnen und einer Kassette 12-25 Zähne ergibt sich eine Wegstrecke/Kurbelumdrehung von ca. 2,70 bis 8,90 m Mountainbikes sind Sportgeräte und für die Fahrt auf öffentlichen Straßen nur mit Zusatzausrüstung zugelassen. |
| E-Bikes (Pedelecs) |
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Ist ein Ebike das Richtige für Sie? siehe www.rad-lager.de/ebikes.htm E-Bikes gibt es in verschiedenen Ausführungen. Vom bequemen Cityrad mit tiefen Einstieg bis zum fetzigen Rad für alle jungen und jung gebliebenen. Ein Ebike braucht Pflege - auch bei Nichtnutzung. Unterschätzen Sie das nicht. Es gibt keine genormte Angabe für die Reichweite (Stand 02/2011) - deshalb kommt man in der Praxis weit weniger weit, als die Prospektangaben glauben lassen. Einzig die Wattstunden (=Volt x Ah) ist ein zuverlässiger Vergleichswert für die Akkuleistung (Reichweite) Mehr dazu unter www.rad-lager.de/ebikes.htm Leistungsfähige Akkus haben 36 Volt und 10Ah. Das reicht für ca. 70 km bei günstigen Bedingungen - realistisch sind 40-50 km. |
| Kinderräder: (bei mir nicht im Programm) | |
| Kinder haben keinen
Airbag. Schlechte Bremsen, Felgen, Gabeln und Schaltungen sind gefährlich. (herunterspringende Kette) Kinder immer mit Helm fahren. |
ATB-Räder: 26" Räder wie
Mountainbikes, aber mit Straßenausrüstung. Beliebt im Jugendbereich und
für Allround-Fahrer. |
| Gesamtgewicht: (Anhänger/Kindersitze) |
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Trekkingräder sind auf ein Gesamtgewicht bis 140 kg empfohlen. Crossräder und Mountainbikes sind bis 110 kg empfohlen. Die Rahmen sind min. genauso stabil wie bei Trekkingräder, aber man geht von starker Belastung durch Geländefahrt/Sprünge aus - deshalb ist der Sicherheitsfaktor hier sehr hoch gesetzt. Rennräder sind bis 110 kg empfohlen - bei superleichten Laufrädern z. B. liegen die Gewichtsempfehlungen aber teilweise noch darunter. Fahren mit Kindersitzen oder Anhängern:
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Infos zum Nabendynamo
Ein Nabendynamo ist in der vorderen Radnabe integriert und läuft ständig mit. Er läuft ohne spürbaren Widerstand und nahezu geräuschlos.
Der etwas höhere Laufwiderstand ist nicht, bzw. kaum zu spüren.
Vorteile gegenüber einem normalen Dynamo:
Nachteile.
Laufwiderstand: Nach nüchternen Messergebnissen hat ein Nabendynamo einen höheren Laufwiderstand bei ausgeschaltetem Licht.
In der Praxis ist dieser höhere Laufwiderstand allerdings überhaupt nicht zu spüren und sollte kein Entscheidungsgrund gegen Nabendynamo sein.
Ein voll in Schwung versetztes Vorderrad läuft wie folgt nach. (sehr stark vom Gewicht der Bereifung abhängig)
bei eingeschaltetem Licht:
bei ausgeschaltetem Licht:
Der reine Messwert täuscht aber: Ein guter Nabendynamo hat so wenig Laufwiderstand, dass es absolut nicht zu spüren ist.

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Infos rund um´s Rad. Nehmen Sie sich die Zeit und klicken sich durch diese Infos.
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Infoseite von Georg Schmeißer - Fahrräder - Stelzenbach 4, 91625 Schnelldorf-Haundorf - Tel. 07950 - 520