Probleme mit Ebikes, Akkus, Reichweite        aktualisiert  April  .   2017                 technik/ebikes

 

Ebikefahren kostet  ca. 500,- bis  über 1000,- Euro/Jahr  (Wertverlust, Akkuverbrauch...)

Diese Seite ist ziemlich lang (nehmen Sie sich die Zeit...)

 



 

 

 

 

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Vorab an alle Ebike-Fahrer und Interessenten

  • Pedelecs  -  Ebikes  - E-bikes  nenne ich nachfolgend einfach Ebikes.
  • ich übernehme die eigentlich falsche, aber gebräuchliche Bezeichung "Akkuleistung" (für Wh)
  • Ich bin kein Gegner von Ebikes.   Ebike-Fahren kann ein durchaus schönes Hobby oder ein praktisches Fortbewegungsmittel sein.
  • Ich freue mich, wenn jemand durch Ebikes Freude am "Radfahren" hat.    

 meine Kenntnisse stützen sich auf...

  • Rückmeldungen von Lesern dieser Seite   (diese Seite hat monatlich 1600 und über 5000 Leser)
  • Service-Mails von Fahrrad- und Antriebsherstellern
  • eigenen Erfahrungen*  und Erfahrungen anderer Händler

 

*Ich habe einige Jahre recht erfolgreich Ebikes verkauft - jetzt verkaufe ich nur noch zuverlässige, langlebige Räder (siehe  WEB-Shop )

 

 

  

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Auf dieser Seite  zu lesen...  (Inhaltsverzeichnis)

 

technische Neuheiten

Schnelle technische Änderungen führen zu =>erheblichen Kosten und Wertverlust

jedes Jahr: stärkere Akkus, andere Antriebe, neue Software, neue Modelle, .........

2017die ersten Räder mit  => Brennstoffzellen sollen auf den Markt kommen (wird der Akku überflüssig)

2017: Bosch bringt einen Antieb mit 1000 Wh: Zwei 500-Wh-Akkus computergesteuert abwechseln entladen. Ob die Akkus länger halten, ist fraglich. Wer neue Akkus braucht, muss tief in die Tasche greifen. 

2016: Antriebe mit integrierter Navigation. ....

2015: "integrierte Schaltsysteme"  - (per Schaltwippe oder automatisch geschalten)

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Unterhaltskosten und Wertverlust 

  • Ebikes haben eine sehr begrenzte Lebenserwartung (was gerne verschwiegen wird..)

  • Die Unterhaltskosten eines Ebikes werden oft sehr schön gerechnet.

Alle mir bekannten Kostenberechnungen von Herstellern sind "schöngerechnet"

 

Ebikefahren kostet 500,- bis  über 1000,- Euro/Jahr  (Wertverlust, Akkuverbrauch...)

Die  "Züricher Zeitung" kommt  einem Bericht   bei Ebikes auf umgerechnet  30 Cent/Kilometer.  (bei 2600 km/Jahr, Neupreis 2.500,- Euro)  Bei Wenigfahrern wird der Kilometer noch deutlich teurer. 


Schnelle,  technischen Änderungen führen zu teilweise extremen Wertverlust
  • der Wertverlust für ein wenig gefahrenes Ebike beträgt   ca. 30 bis über 40 % im ersten Jahr - nach 2 Jahren ist das Rad nur noch die Hälfte oder weniger wert. 
  • am günstigsten fährt man, wenn man ein Rad selbst 6 Jahre nutzt (sofern es solange hält) - dann kommt man bei einem 2000-Euro-Rad  auf jährliche Kosten von "nur" ca. 500 Euro/Jahr für Wertverlust und Akku. 

 
Sie halten die genannten Kosten für übertrieben?

Die Kosten und der Wertverlust  sind keine erfundenen Werte, sondern errechnete Durchschnittskosten aus   Leserzuschriften  (unterschiedliche, nur hochwertige Markenräder

Berechnen Sie doch einfach Ihre eigenen Kosten!  (pro Jahr und pro gefahrenen Kilometer)

Anschaffungskosten + laufende Kosten : Nutzungsdauer

Im ersten Jahr sind die Kosten am höchsten  (Anschaffung)  Je länger ein Rad genutzt wird, desto geringer werden die jährlichen Kosten.

Links zum Errechnen/Abschätzen des Wertverlustes...

 



 

 

    

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Ein "normales" Fahrrad ist ein langlebiges, unproblematisches Produkt

wer heute ein neues Fahrrad kauft, kann damit  auch in 10, 15, 20 Jahre und länger noch fahren.

  • ein "normales" Rad kann man auch lange unbenutzt stehen lassen und es dann problemlos wieder in Betrieb nehmen.

  • auf die vielen Jahre Nutzung gerechnet ist selbst ein hochwertiges Rad günstig.

Bei einem Ebike schaut es anders aus...

  • wer heute ein neues Ebike kauft, kann damit selten länger als 4-5 Jahre fahren.

  • Bereits nach 2 Jahren ist die Technik "veraltet" - ein Akku hält durchschnittlich auch 2 Jahre

  • zwischen den Wartungsintervallen fallen gelegentliche Softwareupdates und andere Arbeiten an.

  • durch die relativ geringe Nutzungsdauer und die hohen Akkukosten verursacht ein Ebike jährliche Kosten von 500 bis über 1000 Euro.   

Bei  Fahrradleasing  kann der Fahrer das Rad nach 3 Jahren zu 10% des Kaufpreises "übernehmen". Bei "normalen" Rädern machen das praktisch alle Fahrer - Ebikes werden praktisch fast nie übernommen.

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Haltbarkeit und Lebensdauer von aktuellen Akkus. 

2016: Ein Akku mit nahezu unbegrenzter Haltbarkeit wurde entwickelt. Falls überhaupt, werden diese noch teureren Akkus erst in etlichen Jahren bei Ebikes Einzug halten.  Die nachfolgenden Infos betreffen die aktuelle Technik.

Ein Akku hält durchschnittlich 23 Monate..  (ab Kaufdatum des Rades)

  • es sind "Kalendermonate"  vom Kauf bis zum Defekt - ermittelt aus mehreren tausend Erfahrungswerten (diese Seite hat über 4000 Leser/Monat)

  • wenn man nicht das ganze Jahr fährt, ist die tatsächliche Nutzungsdauer noch geringer

  • Akkus, die regelmäßig und richtig geladen werden, halten  erfahrungsgemäß länger als Akkus von "Gelegenheitsfahrern".

  • Die Leistung des Akkus nimmt ständig ab - auch wenn man nicht oder nur wenig fährt. Nach einem Jahr ist die Reichweite schon deutlich geringer.

  • der 1. Akku bei neuen Rädern hält meist länger als die folgenden Akkus.

  • Die Lebensdauer eines Akkus kann man nich "hochrechnen" - ein Akku der nach 2 Jahren noch fast 100% Leistung hat, kann am nächsten Tag defekt sein.

  • ein neuer Akku kostet meist zwischen 500,-  bis 800,- Euro

     

Die Herstellerangaben mit 500-1000 Ladezyklen sind realitätsfremde Fantasiewerte!

Bei 2 Ladungen pro Woche, 6 Monaten im Jahr würde der Akku 10-20 Jahre halten  - das wären 50.000 bis 100.000 km.  Die Realität sieht anders aus.  

     

 

Schreiben Sie mit Ihre Erfahrung mit der Akkuhaltbarkeit in Stickpunkten.

  • Alter  des Akkus bis zum Defekt?

  • gefahrene Kilometer?

  • Kosten für neuen Akku?

  • Marke von Antrieb/Akku

 

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Tipps und Denkanstöße zum Ebike-Kauf ...

  • Kaufen Sie ein Ebike nicht spontan aufgrund einer Probefahrt.  Eine Probefahrt mit dem Ebike wird Sie vermutlich begeistern, lassen Sie sich trotzdem Zeit: Trotz spontaner Begeisterung stehen viele Ebikes ungenutzt im Keller.

  • leihen Sie sich verschiedene Ebikes für mehrer Tage aus - dann sehen Sie, ob - bzw. welches - Ebike das richtige für Sie ist.

  • Ein Mittelantrieb ist aufwändiger und teurer, der Motor läuft aber in einem günstigeren Drehzahlbereich.

  • Damit Sie nicht "auf der Strecke bleiben": wählen Sie die angegebene Reichweite doppelt so hoch, wie Ihre geplanten Touren sind.  (mehr zur Reichweite siehe unten)

  • Unterschätzen Sie die Kosten für ein Ebike nicht.  (siehe Unterhaltskoten weiter unten)

  • Fragen Sie nach dem Modelljahr des Rades und nach dem Alter des Akkus

 

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Umweltschutz 

Vorab:
Ich bin kein fanatischer Umweltschützer, der Ebikefahrern ein schlechtes Gewissen einimpfen möchte.  In der Werbung wird der Umweltschutz sehr positiv hervorgehoben - zu Recht?

Wer Ebike statt Auto fährt, schon die Umwelt, aber...

  • ..über 95% der Ebikenutzung geschieht in der Freizeit  (dabei wird keine Autofahrt ersetzt).  
  • der Zahl derer, die dank Ebike komplett auf ein Auto verzichten, tendiert gegen null.

Akku-Recycling - Sondermüll


Alleine in Deutschland werden jährlich ca. 300.000 Ebikes verkauft - das sind 300.000 Akkus je 2,5 kg.
Produziert werden die meisten Akkus in Fernost  (Umweltstandards?)

Das sind jährlich ca. 750.000 kg Sondermüll* für DeutschlandDazu kommen noch die Ersatzakkus.  *dieser fällt dann nach ein paar Jahren an.
 

In der EU liegt die gesetzliche Wiederverwertungsquote bei 25% - ab 2016 45%.

Beim Recycling werden die Akkus in einem Sondermüll-Verbrennungsofen verbrannt..

  • von 2,5 kg Akkugewicht können ca. 500 Gramm wirklich recycled werden.
  • ca. 2 kg Kunststoffe, Elektrolythe und Metalle lösen sich buchstäbilich in Rauch und Asche auf.

 

Zur Herstellung von Akkus und Motoren werden die sog. "seltenen Erden" verwendet, deren Abbau große Umweltprobleme verursacht. 

    



 

 

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Sind Ebikes ausgereift?

  • Neuheiten  kommen in immer kürzeren Abständen - immer mehr Elektronik hält Einzug.

  • Die "sportliche Betätigung" erfordert immer weniger körperlichen Einsatz.

  • die möglichen Fehlerquellen werden mehr - viele Händler sind (lt. eigenen Aussagen) überfordert

  • das gerade gekaufte Modell ist bald schon veraltet - die Preise für gebrauchte Räder werden - wie bei Computern -  noch schneller fallen als bisher.  Ebike-Fahren wird teurer werden.

Warten lohnt sich trotzdem nicht: Neue Techniken wird es immer geben und nach ein paar Jahren muss man sowieso ein neues Ebike kaufen.

 

Neue Akkutechniken:

  • Es wird weltweit an neuen Akkutechniken gearbeitet... (siehe auch =>www.batteriezukunft.de

  • 2016 wurde ein Akku mit nahezu unbegrenzter Haltbarkeit entwickelt.

  • die Reichweite wird steigen - die Ladezyklen werden steigen - die Preise werden auch steigen

  • 2017 sollen die ersten Räder mit Brennstoffzelle auf den Markt kommen.

Bis völlig neue Techniken bei den Ebikes Einzug halten, werden noch etliche Jahre vergehen

Ab 2015 gibt es bei Bosch  "integrierte Schaltsysteme".   Die Schaltungen werden - je nach Hersteller - über Schaltwippe oder automatisch geschalten.

2016 gibt es Antriebe mit integrierter Navigation.

2017 soll es bei Bosch einen Antieb mit 1000 Wh geben - dabei werden zwei 500-Wh-Akkus computergesteuert abwechselnd entladen. Wer neue Akkus braucht, muss tief in die Tasche greifen. 

Jedes Jahr werden die Motoren "verbessert"  (waren die "alten" doch nicht sooo zuverlässig wie immer  versprochen)

 

      

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Neues Modell oder Auslaufmodell

  • Der Preisverfall bei Ebikes ist extrem: Vorjahresmodelle sind zwar günstiger,  aber der Akku ist dann auch schon ein Jahr alt.  Auch ein unbenutzter Akku verliert an Kapazität.

  • Ob ein Vorjahresakku  "überladen" oder tiefentladen  war, ist nicht ohne weiteres feststellbar.

  • neuere Modelle haben aufgrund eines noch neuen Akkus und neuerer Technik meist eine höhere Reichweite - sind aber auch teurer.

  • Letztendlich muss man aufgrund eines aktuellen Angebotes entscheiden: Obwohl man früher einen neuen Akku braucht, ist ein Auslaufmodell evtl. günstiger.

 

 

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Vor dem Nachrüsten eines normalen Rades zum E-Bike würde ich dringend abraten.

das Umrüsten auf Elektroantrieb ist eine Bauartveränderung

  • aus einem Fahrrad wird ein E-Bike
  • der Umrüster wird lt. Gesetz  zum Hersteller des E-Bikes und ist damit für 10 Jahre in der Produkthaftung für das gesamte Fahrrad.
  • Passiert ein Unfall aufgrund irgendeines Versagens am Rad, haftet derjenige, der den Elektroantrieb eingebaut hat. Der Hersteller es "normalen" Rades ist komplett aus der Haftung.

Das finanzielle Risiko bei 10 Jahren Produkthaftung ist unüberschaubar.   (besonders bei Personenschäden kommt man schnell auf 6- oder 7-stellige Summen)

  • KEINE Haftpflichtversicherung wird zahlen, wenn das Rad vom Hersteller nicht zum Umbau freigegeben ist.
  • Ich kenne keinen Fahrradhersteller, der normale Räder zum Umrüsten freigibt.
  • bei Umbau durch einen Händler haftet der Händer für 10 Jahre - aber dessen  Versicherung wird auch nicht zahlen. 

Deshalb: Wenn Sie ein Ebike möchten, nehmen Sie ein "fertiges Ebike" eines großen Herstellers.

 

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Ausstattungsänderungen und Austausch von Bauteilen an Ebikes

 

Bei Ebikes darf man nicht beliebig Teile austauschen!  Wer nicht freigegebene Bauteile montiert, ist u. Umständen für 10 Jahre in der Produkthaftung für das komplette Ebike. 

Lt.  =>"Leitfaden für den Bauteiletausch bei  E-Bikes..."**  brauchen fast alle Komponenten eine Freigabe.

Rahmen, Gabel, Motor,  Akku, Ladegerät, Sattel, Sattelstütze, Kette, Riemen,  Kurbel, Bremsbeläge, Lenker, Vorbauten, Bremsen, Gepäckträger, Felgenband, Reifen, Scheinwerfer,  und und und...

**Herausgegeben in Zusammenarbeit von  "Zweiradindustrie-Verand" und "Verbund Service und Fahrrad g.e.V."

Bei "schnellen Pedelecs gelten noch schärfere Vorschriften.

Dies ist nur ein Hinweis - keine rechtlich verbindliche Auskunft.

Holen Sie sich zur eigenen Sicherheit die schriftliche Zusage beim  Ebike-Hersteller.

     

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Ebike-Tuning

Es gibt genügend Tuningsätze von verantwortungslosen Händlern.

Getunte Ebikes dürfen ausschließlich auf Privatgelände genutzt werden.

Auch wenn das Tuning "nicht von außen zu sehen ist" - bei Versicherungsfällen wird es gefunden. 

Wer Verantwortungsbewusstsein und Verstand hat, lässt die Finger vom Tuning.

  • Fahren ohne Betriebserlaubnis
  • evtl. Fahren ohne Führerschein.
  • KEIN Versicherungsschutz bei Unfällen - bei Fremdschäden kann das existenzbedrohend sein. 

 

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Fitness:

  • Ein Ebike kann dazu beitragen, fit und in Bewegung  zu bleiben. (besser E-Bike fahren, als gar nicht bewegen)

  • E-Bike-Fahren STATT Radfahren schadet der Fitness. (das können Sie leicht nachprüfen)

Ich habe es bereits mehrmals mit gleichem Ergebnis ausprobiert:  Bereits nach 2-3 Wochen Ebike statt Fahrrad  fällt die  "Durchschnittsgeschwindigkeit mit einem normalen Rad" deutlich.   

      

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Reichweite

Warum erreicht man in der Praxis (fast) nie die angegebene Reichweite

  • Es gibt keine Norm für die Reichweite (Stand 2015) -  deshalb ist ein Vergleich schwierig

  • Hersteller geben die Reichweite oft sehr "individuell" an

  • Die angegebenen Reichweiten sind bei neuem Akku mit kräftiger Tretunterstützung.   

  • Ein Akku verliert schnell an Kapazität - im nächsten Jahr ist die Reichweite schon deutlich geringer.

  • Bei Vorjahresmodellen ist der Akku schon 1 Jahr alt - Kapazität/Reichweite/Restlebensdauer sind schon gesunken.

Als Vergleich kann die Akkuleistung* in Wattstunden dienen   (vergleiche Haushaltsstrom = Kilowattstunden)  Akkuspannung (Volt) x Kapazität  (Ah) ergibt die Akkuleistung* in Wattstunden (Wh). Je mehr Wattstunden - desto länger hält der Akku durch.  *obwohl überall von bei Wh von "Akkuleistung" gesprochen wird, ist die Bezeichnung nicht korrekt.  Wh die Einheit für "elektrische Arbeit" 

Wenn der Fahrer kräftig mittritt und der Motor weniger leisten muss, erhöht sich die Reichweite.  

Bei schneller Fahrt erhöht sich der Leistungsbedarf enorm. 

 

   

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Zweitakku sinnvoll? 

  • Durch einen Zweitakku kann man die Reichweite verdoppeln. 

  • Wenn man zwei Akkus fährt, halten diese aber meist nicht länger als bei nur einem Akku  - die Kosten verdoppeln sich also auch. 

  •  die Gefahr einer Tiefentladung ist höher und ein Akku ist dann oft lange in der lebensdauerverkürzenden  "Vollladung".

  •  man muss auch zwei Akkus laden/pflegen.

  • Wenn man nur ein Ladegerät hat, hat man die doppelten Ladezeiten. 

 

 

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Gewährleistung bei Akkus:

  • auf Akkus gibt es bei fast allen Herstellern Einschränkungen bei der Gewährleistung  (verkürzte Gewährleistung, Leistungsabfall gilt nicht als Gewährleistungsgrund etc. ...)  

  • nur wenn ein Akku  IMMER vorschriftsmäßig geladen und NIE tiefentladen wurde, greift die Gewährleistung.

  • gebrauchsbedingter Verschleiß* fällt nicht unter die Gewährleistung  (* z. B. geringere Reichweite durch nachlassende Akku-Kapazität)

  • Die Gewährleistung gilt ab Kaufdatum des Ebikes - wird ein Akku kostenlos getauscht, verlängert sich der Zeitraum nicht

     

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Akku richtig Laden und Pflege von Akkus - Haltbarkeit erhöhen
Ein Li-Akku hält am längsten, wenn er "teilgeladen" ist  (also nicht "ganz voll"  und nicht  "ganz leer")  

Nachfolgende  Empfehlungen kommen von Akkuherstellern.  deshalb    (soweit möglich)

  • der Akku soll vor dem Laden "zur Ruhe" kommen lassen. 

  •  Akku nicht ganz leer fahren

  •  Akku nur vollständig laden, wenn er bald darauf wieder entladen wird

  • Akku nicht nach einer Tour, sondern nur wenn nötig und direkt vor einer Tour laden.

  • Akku nur laden, wenn die Restladung für die nächste Tour nicht ausreicht

  • Akku nur soweit laden, wie es die Reichweite verlangt

  • Öfter und nur teilweise laden ist für einen Li-Akku besser,  als komplett leerfahren und selten laden

  • Akku im Winter nicht im Kalten lassen  (auch nicht für wenige Stunden)

  • Ebikes, bzw. Akkus brauchen auch Pflege, auch wenn sie nicht genutzt werden. Damit ein Akku (bei längerer "Ruhepause") nicht zusammenbricht, muss er regelmäßig geladen werden - (auch im Winter und bei Nichtnutzung) - wenn man es vergisst, kann das für den Akku tödlich  sein.  

Das Missachten dieser schwer einhaltbaren Empfehlungen wird oft als "Alibi" für vorzeitigen Akkuausfall genannt.

 

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Reklamationsquote bei Ebikes...

Probleme mit Produkten sind für Käufer und Verkäufer ärgerlich. 

 Artikel, die ich wegen zu vielen Probleme aus meinem Geschäft verbannt habe.

Ich bekomme oft Anrufe und Mails von anderen Händlern, die mir zustimmen. 

   =>GoogleSuchergebnisse zur "Ebike-Problemen"

 

    

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Unfallgefahr

 

 =>GoogleSuchergebnisse zur Unfallgefahr mit Ebike

Leider wird die höhere Unfallgefahr von Ebikeherstellern und Verkäufern verharmlost oder geleugnet.

Tatsächlich ist die Gefahr lt. etlichen  neutralen Erhebungen und Polizeistatistiken  mit Ebikes um ein Vielfaches höher - die Unfallfolgen sind deutlich schwerer als mit normalen Rädern.

Gründe für das höhere Risiko:

  • schwierigeres Handling  (höheres Gewicht und oft ungünstige Gewichtsverteilung)

  • Überforderung ungeübter Fahrer: Mit einem Ebikes kommt man auch steile Berge hoch - die anschließende Talfahrt ist für ungetrainierte Fahrer besonders gefährlich.    

  • unsenibel oder überraschend einsetzende Motorsteuerung (z. B. beim Wenden) 

  • andere Verkehrsteilnehmer unterschätzen oft die Geschwindigkeit.

  • das Bremsen ist "schwieriger.  (schnellere Fahrt, höheres Fahrradgewicht, längere Bremswege...)  Man muss stärker Bremsen als mit "normalen" Rädern - bei sandigem Untergrund, in Kurven etc. besonders gefährlich

Bremsweg:  doppelt so schnell = 4facher Bremsweg.

  •  bei 25 km/h ist der Bremsweg fast 3 x so lang wie bei 18 km/h

  • bei 25 km/h ist der Bremsweg        4 x so lang wie bei 12 km/h

  • in Kurven oder auf nassen/sandigen Straßen ist das Bremsen besonders gefährlich

Tipps zur Unfallvermeidung: (gelten natürlich auch für normale Räder)

  • fahren Sie vorsichtig - machen Sie sich vor der Fahrt mit  dem Rad vertraut

  • bremsen Sie rechtzeitig und vorsichtig - meiden Sie anfangs stark befahrene Strecken  - tragen Sie möglichst einen Helm und auch tagsüber mit Licht  (gilt natürlich auch für "normale" Räder)

  • Beachten Sie die Bedienungsanleitung der Hersteller - laden Sie Akkus nach Vorschrift. Explodierende Akkus sind zwar selten, aber gefährlich.

  • denken Sie daran, dass man als Fahrradfahrer schnell übersehen wird oder dass die Geschwindigkeit unterschätzt wird

  •  überholen Sie andere Radfahrer vorsichtig und mit genügend Abstand  -  machen Sie sich evtl. bemerkbar.

    

 

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Infoseite von Georg Schmeißer - Fahrräder - Stelzenbach 4, 91625 Schnelldorf-Haundorf  

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Allgemeine Infos

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  Schaltungen im Vergleich. Vorteile von Rohloff und Pinion Schaltung

Riemen oder Kette? Vor-/Nachteile

  Bremsen  im Überblick

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Lassen Sie sich nicht durch "hohe Rabatte" verführen.  

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Testberichte sagen mehr als ein Verkäuferlob.

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Allgemeine Pflege von Rädern, bei Winterfahrern besonders wichtig

Einstellung - Pflege von Scheibenbremsen 

Einstellung von Magura HS 11 und HS 33 Hydraulikbremsen 

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Räder mit Rohloff - Pflege - Einstellungen - Wartung

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Lichtprobleme. Reparatur von Kabelbruch etc.

Infos über Reifen, Pannenschutz etc.

Reparaturanleitung bei Reifenpanne

Veränderung derSitzposition durch verschiedene Lenker, Vorbauten, Barends

Einstellung des Lenkspieles - Montage von Vorbauten. Infos.

Welcher Steuersatz passt? Maße und Zuordnungstabelle

Schaltaugen - Infos und Reparatur, Richten von verbogenen Schaltaugen

 

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