Technik/laufräder

Infos über Fahrradreifen .

 

hier zu lesen.

Infos zur Reifenreparatur finden Sie hier  ==>

Reifenpreise: 

  • ich habe Reifen hauptsächlich für Reparaturen, Umrüstungen etc. vorrätig.
  • bei "Drahtreifen" ist oft ein großer Karton nötig = höhere Versandkosten - siehe  www.rad-lager.de/versandkosten.htm  
  • aus diesen Gründen biete ich in meinem WEB-Shop nur Reifen an, wenn ich einen Überbestand habe. Mit den Preisen von speziallisierten Verkäufern könnte ich sowieso nicht mithalten.

 

 

Reifengrößen:

Angegeben werden

  • Durchmesser (Innendurchmesser, bzw. Felgendurchmesser)

  • Reifenbreite  

unterschiedliche Maßeinheiten (meist stehen beide auf den Reifen)

  • Früher wurde Reifendurchmesser und Breite in Zoll angegeben  - z. B. 28x1,75

  • 1 Zoll entspricht 25,4 mm -  die Zollangaben sind aber nicht unbedingt genau umgerechnet.

  • heute werden oft die Reifenbreite und der Felgendurchmesser in Millimeter verwenden     z. B. 47-622

Gängige Reifengrößen sind

  • 26" =     554 mm

  • 27,5*" = 584 mm

  • 28" und  29*"  =  622 mm

 

Beachte:  Die Zollangaben entsprechen nicht unbedingt den umgerechneten Werten in Millimeter

 29"  (Twentyniner)

  • 28" und 29" sind genau genommen die gleichen Größen  

  • Felgendurchmesser 622 mm

  • 29" wurde "erfunden", damit es nach etwas ganz neuem ausschaut - bzw.  weil die Reifen durch die größere Breite/Dicke einen größeren Außendurchmesser haben.

  • Man könnte auf einen Twentininer praktisch die Reifen von einem Cityrad montieren.

27,5" (650B)

  • 27,5" ist die neue Zwischengröße -  liegt aber nicht genau zwischen 26" und 29".

  • Felgendurchmesser =  584 mm

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Pannenschutz(reifen)

              Unplattbare 
(Luft-**)Reifen gibt es nicht (bzw. nur in der Werbung)

**hier geht es um Luftgefüllte Reifen - nicht um die mittlerweile erhältlichen Vollmaterialreifen. Diese sind zwar pannensicher, aber wenig komfortabel und ziemlich teuer.  

Bei pannengeschützte Reifen ist eine mehr oder weniger wirksame Durchstichschicht eingearbeitet. 



Nachfolgende Infos betreffen pannengeschütze Luftreifen.


Luftreifen:  

Viele Reifen haben einen wirksamen Pannenschutz.  In der Lauffläche des Reifens ist ein Schutzgürtel eingearbeitet, der gegen Durchstiche schützt

 ! Der wirksamste Pannenschutz ist aber immer noch die Vorsicht eines Fahrers, der "gefährliche Stellen" mit Scherben und spitze Steinen umfährt !Pannengeschützte Reifen haben eine mehr oder weniger wirksame Schutzschicht im Reifen. Dadurch wird der Reifen aber auch schwerer. Schwere Reifen machen ein Rad auch träge - das Gewicht muss in Rotation versetzt werden.

 

Einige Pannenschutzreifen der "Schwalbe-Marathon-Familie"

 

  • =>Schwalbe Marathon - das Original. Der Urvater aller hochwertigen Tourenreifen. GreenGuard. Die Einlage aus hochelastischem Naturkautschuk ist 3 mm stark und bieten einen hohen Durchstichschutz

 

  • =>Schwalbe Marathon Plus (Tour) ist sehr pannensicher - aber NICHT "unplattbar" (hier übertreibt die Werbung stark)  Die dicke Lauffläche schützt wirksam gegen Durchstiche. Die dicke Lauffläche macht aber den Schwalbe Marathon Plus auch sehr schwer und träge.  Es kostet Kraft, den Reifen in Bewegung zu setzen. Die 5-mm-starke SmargGuard Einlage bieten einen sehr hohen Durchstichschutz. Der Marathon Plus Tour hat ein gröberes Profil.

 

  • =>Schwalbe Marathon Racer ist ein sehr leichter, pannensicherer (Straßen-)Reifen.   Bei der neuen Generation sind die Seitenflanken nicht mehr so empfindlich.

 

  • =>Schwalbe Marathon Mondial  DER ultimative Reise-Reifen, gemacht für die Straßen, Pisten, Pfade aller Kontinente. Das Profil orientiert sich bewusst am Vorbild des legendären Marathon XR

 

  • =>Schwalbe Marathon Dureme  - lt. Schwalbe DER BESTE leichte Marathon Pannenschutzreifen*  mit einem wirksamen "Caramic" Pannenschutzgürtel (siehe Hinweis unten) .  Mittlerweile ist der Marathon Dureme ein OEM-Reifen (Erstausrüster), der wegen guter Erfahrungen bei einigen Staiger-Rädern montiert ist. 

      =>Herstellerbeschreibung des  Marathon Dureme

 

   

   Nachfolgend einige 28" Trekkingrad-/Crossrad-Reifen, die ich meist vorrätig habe.
               

      
   
   

 
     
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Gel-Füllung gegen Pannen:  Die vielbeworbenen Füllungen, die angeblich einen Plattfuß wieder abdichten, sind mit Vorsicht zu genießen.

  • Die Haltbarkeit der Flüssigkeit ist zeitlich begrenzt
  • im Pannenfall das Gel kommt zwischen Reifen und Schlauch - das ist im Reparaturfall wenig angenehm.
  • in Rennen wird oft so ein Dichtmittel verwendet, damit man weiterfahren kann.

Mein Tipp auf Touren:  Ersatzschlauch oder Flickzeug mitnehmen. Das dauert zwar etwas länger als ein Pannenspray, ist dafür aber dauerhaft haltbar.

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Rollwiderstand  (mehr Luftdruck verringert den Rollwiderstand erheblich)

  • Der Luftdruck beeinflusst maßgeblich den Rollwiderstand.
  • breite Reifen schlucken Unebenheit besser - mehr Profil gibt mehr Halt auf losem Untergrund
  • die Reifenbreite ist nicht ausschlaggebend - breite Reifen rollen NICHT schwerer
  • In einem Rolltest ist ein grobbereiftes MTB genau 250 m gerollt - ein Rennrad 251 m - der Rollwiderstand wird wirklich stark überschätzt.

Warum fahren dann Rennräder mit dünner, glatter  Bereifung?

           Infos zu Reifen, Pannenschutz, etc. (andere Infoseite) 

  •  Dünne Reifen werden  mit höherem  Luftdruck gefahren. hoher Luftdruck = geringerer Rollwiderstand.
  • dünnere Reifen sind leichter = weniger träge Masse. Die Laufräder müssen beim Beschleunigen in Drehung versetzt werden - das kostet bei leichten Reifen weniger Kraft.

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Reifenbreite - Felgenbreite

Bei Felgen wird die Innenweite (Maulweite) angegeben.  Das sind ca. 3-4 mm weniger als die Außenbreite.

Die Tabelle zeigt, welche Reifenbreite auf den Felgen zulässig ist.

Die tatasächlich mögliche Breite hängt davon ab, ob Rahmen/Gabel/Schutzbleche  genug Platz für breitere Reifen haben. 

Die Reifen müssen berührungsfrei durchlaufen - selbst die Gumminippel sollen den Rahmen nicht berühren, da diese tatsächlich den Rahmen "durchsägen" können.

 

Maulweite der Felge   Neue Norm ab 2006
13 mm   18-28 mm
15 mm   23-32 mm
17 mm   25-50 mm
19 mm   28-62 mm
21 mm   35-62 mm
23 mm   37-62 mm
25 mm   44-62 mm
27 mm   47-62 mm
29 mm   50-62 mm

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Reifen - Luftdruck

Der Reifendruck muss regelmäßig überprüft werden. Ein Fahrradschlauch oder Reifen ist nie absolut dicht - Gummi ist sauerstoffdurchlässig  (Diffusion)Auf den Reifen ist der min./max. Luftdruck angegeben.  Überschreiten Sie den max. Luftdruck nicht  - bleiben Sie besser min. 1 bar unter dem Höchstdruck.  Je breiter ein Reifen, desto niedriger ist der richtige Luftdruck.Bei höherem Druck rollt ein Reifen leichter - bei niedrigerem Luftdruck ist der Fahrkomfort höher.

Richtwerte für den Luftdruck:
   (so pumpe ich die Reifen bei neuen Rädern auf)
  • Trekkingrad mit ca. 40 mm breiter Bereifung:  4,5 bar
  • Crossrad (47er Bereifung) ca. 4 bar
  • Mountainbike  ca. 2,5  bar
  • Rennrad  7-8  bar
  • beachten Sie auf jeden Fall die Angabe auf dem Reifen. 


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Ventilarten - Ventilwechsel







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Begriffserklärungen (getrennt zwischen "normalen" und "Rennradreifen")

Beachten Sie:

  • Ein Drahtreifen am Rennrad ist etwas anderes als ein Drahtreifen bei einem "normalen" Rad.
  • Ein "Schlauchreifen" ist ein spezieller Rennradreifen und nicht das Gegenteil von Schlauchlosreifen.

Die Begriffserklärungen  bei Rennradreifen sind verwirrend - "Nicht-Rennrad-Fahrer" sollten die roten Erklärungen einfach ignorieren. 

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Rennradreifen - Begriffe

.. bei Rennradreifen haben die Begriffe teilweise eine andere Bedeutung.

Tubeless-Reifen (schlauchlos) sind Reifen, die (wie beim Auto) ohne Schlauch gefahren werden können. Man braucht spezielle Reifen und Felgen. Das Ventil wird direkt in die Felge geschraubt.   Man kann Tubelessreifen auch mit Schlauch fahren (nicht aber umgekehrt).

Tubeless-Reifen machen m. Meinung nach nur im Wettkampfeinsatz  Sinn. Im Alltagseinsatz sind   =>Pannenschutzreifen  sinnvoller.

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Faltreifen haben Kunststofffasern (statt Metalldrähten)  in der Felgenwulst - dadurch lassen sich die Reifen falten (Ersatzreifen) und sind leichter. Die Kunststofffasern dürfen sich unter Hitze und Druck nicht dehnen - die Herstellung ist deshalb teurer als bei "normalen" Reifen mit Metalldrähten.

Drahtreifen

  • Nicht faltbare Reifen werden meist als  Drahtreifen bezeichnet.  In der Felgenwulst sind Metalldrähte.  Einige Reifenmodelle  gibt es als Faltreifen oder Drahtreifen. Die Faltreifen sind zwar teurer - aber deshalb nicht unbedingt besser/haltbarer.  

  • bei Rennradreifen hat  "Drahtreifen" eine andere Bedeutung  - siehe folgende Erklärungen.

 

Drahtreifen beim Rennrad: "Normale" Reifen haben eine verstärkte Wulst und sind unten offen. Dei "Wulst" hakt sich in der Felge ein.

Bei Rennrädern gibt es noch eine andere Technik.

  • Bei Rennrädern  werden die Reifen mit Wulst als Drahtreifen  (Clincher) bezeichnet.   Ein "Rennrad-Drahtreifen" muss aber keinde Drähte haben, sondern kann auch faltbar sein (keine Metalldrähte) . Mittlerweile setzt sich die Bezeichung "Clincher" durch.
  • Schlauchreifen  (tubular) ist eine Kombination von Reifen und Schlauch, der auf spezielle Felgen geklebt wird. Bei Rennrädern ist ein Schlauchreifen NICHT das Gegenteil von Schlauchlosreifen. 

 

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Allgemeine Infos

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