Riemenantrieb oder Kette bei Fahrrädern?                                                   technik/infos

 

 Es gibt Argumente für und gegen Riemen/Kette

 Das wirkungsvollste Argument ist der => nachweislich hohe Kraftverlust bei Riemenantrieb  

                              Riemenantrieb fahren ist wie ständig bergauffahren (lesen Sie weiter)

 

                                                   

                    
  

Vorwort:  glauben Sie nicht alles, was man im Internet lesen kann.

 

Ihre Erfahrungen mit Riemenantrieb sind mir wichtig

  • Gab es Probleme mit dem Riemenantrieb?

  • wie lange hat Ihr erster Riemen gehalten? Wie lange der zweite Riemen?... usw.

  • Wann mussten die Scheiben  gewechselt werden?

  • welches Riemensystem nutzen Sie

  • Nutzen Sie das    =>Kontaktformular

  • oder per Email an 

 

Ich habe einen SEHR kleinen, "speziallisierten" Radladen. Mein "Bestseller" ist mit  Rohloff - gefolgt von Pinion (vom Segment her würde der Riemen passen)   

Ich habe sehr viele und gute Erfahrungen mit ca. 2000 Räder (Rohloff und Pinion)

 

Inhalt dieser Seite:

 

 

Kraftverlust Kette vs. Riemen

Messungen sind schwierig - die eigene Empfindung ist sehr unzuverlässig

Folgender einfacher Versuch beweist den  hohen  Kraftverlust des Riemenantriebes

Schieben Sie ein Rad vorwärts und rückwärts.  (nur rückwärts läuft der Antrieb mit)

  • mit Kettenantrieb schiebt sich das Rad vorwärts/rückwärts gleich leicht (kein spürbarer Kraftverlust durch den  Kettenantrieb)
  • mit Riemenantrieb "bremst" der Riemen beim Rückwärtsschieben 
  • der Kraftverlust des Riemens ist deutlich zu spüren (probieren Sie es aus...)

Etliche eigene Versuche haben ergeben:

  • Kettenantrieb hat keinen spürbaren Kraftverlust. Vorwärts wie rückwärts reicht ein "Gefälle" von unter einem Prozent aus, damit das Rad losrollt.
  • Mit Riemenantrieb rollt ein Rad vorwärts sehr leicht - rückwärts ist ein "Gefälle" von 3-4% nötig, damit das Rad losrollt.

 

 Fazit: Riemenantrieb schluckt sprübar und nachweisbar Kraft

 


   =>Zum Seitenanfang (Inhaltsverzeichnis)

 

 

 

Haltbarkeit Kette vs. Riemen

Der Vergleich eines teuren "Riemenrades" mit billigen Kettenschaltungsrädern ist unseriös.

Hier ist ein "Vergleich auf Augenhöhe"

Kettenhaltbarkeit  am Beispiel meiner Rohloff-Räder (da habe ich sehr viel Erfahrung)   

  • Vor der Auslieferung schmiere ich die Kette von neuen Rädern SEHR GUT.
  •  Für eine Kette sind 20.000 km und mehr sind keine Seltenheit.
  • ein Kunde ist von 2003 bis 2009 sogar 43.000 km mit einer Kette gefahren. 
  • Manche Kunden wechseln die Kette "schon" nach 5.000 km  (kostet ja nicht viel)
  • Durchschnittlich bleibt eine Kette für 9.600 km auf dem Rad -  Ritzel und Kettenblatt 23.000 km)
  • bei KEINEM meiner 1500-2000 Rohloffräder ist die Kette frühzeitig gerissen (soviel ich mich erinnern kann, ist überhaupt noch keine Kette gerissen).

 

 

Kunststoffe werden durch UV-Strahlen, Kälte, Witterung etc. spröde. 

die  Bedienungsanleitung empfiehlt..

  • den Riemen regelmäßig zu wechseln.....

  • auch wenn die Laufleistung noch nicht erreicht ist.  

 

Riemenhaltbarkeit bei neuen Rädern:

  • die Riemenscheiben sind noch glatt, der Hinterbau hat auch noch seine Spannung - der Fahrer geht vorsichtig mit seinem neuen Rad um.
  • Manche Riemen halten sehr lange - aber auch Riemenrisse nach weniger als 1000 km sind möglich (Sogar in Tests kam es schon zu mehreren Riemenrissen)  
  • Hält ein Riemen durchschnittlich wirklich länger als eine Kette? 

Riemenhaltbarkeit bei älteren  Rädern

  • auch die Riemenscheiben nutzen sich ab - die Zähne werden schmäler -die Oberfläche wird rau
  • die Spannung des Hinterbaues lässt nach - die Riemenscheiben fluchten dann nicht mehr ganz genau.
  • Mit steigendem Alter lässt die Sorgfalt der Fahrer meistens nach.
  • die durchschnittliche Haltbarkeit von Riemen  sinkt. 

 

 


   =>Zum Seitenanfang (Inhaltsverzeichnis)

 

 

Wartung von Riemen und Kette



Riemenwartung - Sicherheitshinweise - Verschleißerscheinungen ...


Kettenwartung

  • das Schmieren einer Kette dauert ca. 20 Sekunden

  • das Spannen dauert weniger als  2 Minuten. 

  • die Arbeiten sind für jeden machbar - die Kette ist unempfindlich.




                         =>Zum Seitenanfang (Inhaltsverzeichnis)

 

 

Diverse Riemenantriebe

Kettenantrieb bei Fahrrädern gibt es seit ca. 1890.

  • Ein Rad mit Kettenantrieb läuft über viele Jahre.
  • Ketten sind günstig und die Konkurrenz ist groß.
  • Ketten sind kürzbar - man ist nicht an einen bestimmten Hersteller gebunden.    

 

In der Vergangenheit gab es schon Riemenversuche, Kardanantrieb, Zahnradantrieb.... alle ohne Erfolg

Warum werden noch neue Riemenatriebe  entwickelt..

  • Riemen sind  teuer und man muss als Ersatz genau den gleichen Riemen kaufen.
  • natürlich wurde der Riemen nur zum Vorteil des Kunden entwickelt - nicht aus Gewinnabsicht :-)
  • ein Reiz des Riemens:  Er ist neu - anders - exclusiv
  • hätten alle Räder einen Riemen, wäre die Kette etwas Besonderes

 

Warum wechselt 2016 mindestens ein großer Fahrradhersteller von Gates zu Conti?

Warum baut Conti 2016 auch Carbonriemen?

 

 

Aktuelle Riemenantriebe..

Gates Carbondrive

Ca. 2010:

·         der Gates Carbondrive Riemen wird im Fahrradbau eingesetzt.

·         durch eingearbeitete Carbonfasern dehnt sich der Riemen sehr wenig – ist aber sehr empfindlich

·         die Riemenscheiben sind aus Aluminium/Stahl

2012-2015:

·         der  Centertrack-Riemen mit Zwangsführung soll das Herabspringen des Riemens verhindern.

·         Wegen Korrosion/Verschleiß von Scheiben und Riemen werden Edelstahlscheiben eingeführt

 

                         =>Zum Seitenanfang (Inhaltsverzeichnis)

Conti Drive System

2015:

·         Conti setzt auf Aramidfasern, da diese nicht so empfindlich sind wie Carbonfasern.  (Gates hat anfangs auch mit Aramidfasern experimentiert – diese Technik dann aber verworfen)

·         Die Scheiben sind aus Alu oder Alu/Kunststoff.

·         Durch größere Zähne benötigt der Riemen eine geringere Vorspannung

·         Es gab einige Prototypen – in Serie wurden m. Wissens keine Räder gebaut

2016:

·         Conti will nun auch Riemen mit Carbonfasern einsetzen (sind die Aramidriemen doch nicht so gut?)

·         Zudem kommen Riemenscheiben aus Stahl/Edelstahl

Juni 2016:  =>Meldung in "Aktiv-Radfahren"

  • Conti baut nur noch Carbonriemen

  • Aramidriemen können kostenlos biem Händler gewechselt werden. (hört sich irgendwie nach Rückrufaktion an)

  • damit sind die Vorteile des unempfindlicheren Riemens auch Geschichte

 

2017:  ?? abwarten, was kommt. (vielleicht ein unempfindlicher Riemen, der nicht mehr ohne Vorwarnung reißt?)

 

 

                         =>Zum Seitenanfang (Inhaltsverzeichnis)

 

 

 

 

Voraussetzungen für Riemenantrieb

  • Riemenantrieb ist nur bei Naben-/Getriebeschaltungen möglich - aber da ist auch ein Kettenantrieb unproblematisch. 
  •  zur Montage des Riemens muss der Rahmen teilbar sein.
  • die Riemenscheiben müssen genau in Flucht liegen - sonst läuft der Riemen nicht sauber. 

Seitliche Nachgiebigkeit von Rahmen.

  • Probieren Sie es aus: Schon bei leichtem Druck seitlich gegen die Kurbel sieht man mit bloßem Auge, wie der Rahmen seitlich nachgibt.  (JEDER Rahmen gibt nach)
  • die Riemenspannung zieht ständig am Rahmen - dadurch gibt selbst der steifste Rahmen über kurz oder lang nach.
  • =>hohe Kräfte beim Fahren verstärken den Zug am Hinterbau noch

 

 

                         =>Zum Seitenanfang (Inhaltsverzeichnis)

 

Gates Riemenantrieb bei Rohloff - Voraussetzungen

  • Rohloff macht genaue Vorgaben für den Riemenantrieb, um einen möglichst sicheren Betrieb sicher zu stellen.
  • der Rahmen muss "zertifiziert" sein  (definierte Steifigkeitswerte/Maßhaltigket)
  • die Riemenscheibe darf nur von Rohloff montiert werden
  • der Einsatz eines =>Snubbers ist vorgeschrieben
  • bei Nichteinhaltung dieser Punkte  ist die Gewährleistung seitens Rohloff gefährdet
  • genaue Infos finden Sie =>auf der Rohloff Homepage

 

                         =>Zum Seitenanfang (Inhaltsverzeichnis)

 

 

 

 

ganz kurze Zusammenfassung - Kette vs. Riemen

Kettenantrieb

·         günstige Ersatzteile gibt es fast an jeder Ecke

·         man sollte gelegentlich schmieren  - das sind wenige Minuten im Jahr.

·         der Zustand einer Kette ist sichtbar und messbar.

·         Selbst eine vernachlässigte, verrostete Kette reißt nicht ab.  Ein Kettenriss passiert fast immer nur auf den ersten Kilometern, wenn der Nietbolzen bei der Montage der Kette nicht richtig eingedrückt wurde.

 

Riemenantrieb

  • man muss nicht schmieren - spart also im Jahr einige Minuten Arbeit :-)
  • dafür hat man andere, oft nicht so leicht lösbare Probleme
  • der Zustand eines Riemens ist nicht ohne weiteres erkennbar
  •  "Zahnausfall" oder  Riemenriss kann ohne Vorwarnung auftreten (sogar bei einen Test !)
  • durch die Spannung des Riemens werden Getriebe- und Lagergeräusche verstärkt.

   .. lesen Sie weiter – es kommen detallierte Infos

 

                         =>Zum Seitenanfang (Inhaltsverzeichnis)

 

 

Geräuschentwicklung beim Fahren - ist der Riemen leiser?

Der Vergleich  neues Rades mit Riemenantrieb gegen ein Rad mit billiger Kettenschaltung ist unseriös.

Nur ein Vergleich mit Rädern, bei denen ein Riemen überhaupt möglich ist, ist objektiv.

Geräuschloses Dahingleiten mit Riemenantrieb? Entweder die Fahrer  sind schwerhörig oder sie fahren im luftleeren Raum  und auf Reifen, die den Boden nicht berühren.

Wenn ich bei Rohloff - Pinion - Singlespeed bewusst aufpasse, höre ich...

·           das leise Abrollen der Reifen

·           den Fahrtwind, der um die Ohren weht

·           das leise Summen des Getriebes

·           die Kette ist nicht zu hören! Um die zu hören,  müsste ich mich bücken und konzentriert lauschen.

·           leiser kann ein Riemenantrieb nicht sein  - probieren Sie es selbst aus.


Der Riemen selbst "rollt" zwar etwas leiser ab, aber durch die hohe Spannung des Riemens erhöhen sich die Lager-/Getriebe-/Resonanzgeräusche.

Im Test von "Trekkingbike 08/2014 empfangen die Tester die Geräusche eines Rades mit Riemenantrieb als "Nicht störend" bis "unerträglicher Lärm"


                                       =>Zum Seitenanfang (Inhaltsverzeichnis)

 

Spannungsbelastung beim Treten

Bei einem Motorrad ist die Krafteinwirkung rund und gleichmäßig ,

Beim Fahrrad wirkt die Kraft "pulsierend"  (oszilierende Kraft) - Kette oder Riemen werden ständig gespannt/entspannt.  

  • bei waagrechter Kurbel wirkt die größte Kraft auf Kette/Riemen
  • bei senkrechter Kurbel ist diese Kraft nahe null.

 

Kräfte bei der Nabenschaltung/Singlespeed:  

  • Kurbellänge ca. 17 cm, Kettenblattradius ca. 8,5 cm.
  • auf Kette/Riemen wirkt ungefähr die doppelte Fußkraft  

Kräfte beim Pininon Getriebe

  • Kurbellänge ca. 17 cm - Kettenblattradius ca. 4,5 cm, interne Untersetzung 0,55
  • Im kleinsten Gang wirkt auf Kette/Riemen ungefähr die 7-fache "Fußkraft

In Zahlen schaut die Belastung von Riemen/Kette   (bei 80 kg Fußkraft) so aus. 

  • bei Nabenschaltungen pulsiert die Kraft von nahe  0 bis ca. 160 kg.
  • beim Pinion-Getriebe pulsiert die Kraft von   nahe 0 bis ca. 560 kg
  • bei jeder Kurbelumdrehung wird Kette/Riemen 2x gespannt/entspannt.

Bei gemütlicher Fahrt sind die Kräfte deutlich geringer - bei sportlichen Fahrern oft auch deutlich höher.

Durch diese Kräfte wird der Hinterbau seitlich weggezogen.

Eine Kette hat eine "Zugfestigkeit" von ca. 1200 kg - die Reißfestigkeit ist noch viel höher.

  =>Zum Seitenanfang (Inhaltsverzeichnis)

 

 

Das Spannen des Riemen vs. Kette

Spannen des Riemens

  • beim Spannen ist die genaue Riemenspannung einzuhalten. (Spezialwerkzeug)
  • Riemen werden meist durch das Verschieben des Hinterrades gespannt.
  • auf genau gleichmäßige Spannung ist zu achten, damit die Riemenscheiben "fluchten"
  • Beim Laufradausbau muss der Riemen entspannt  - nach dem Einbau wieder gespannt werden.
  • der Riemen darf nicht geknickt und verdreht werden.
  • da sich der Riemen nur wenig dehnt, muss nur selten nachgespannt werden.

 

Spannen der Kette

  • Zum Laufradausbau muss die Kette nicht entspannt werden - die Kette ist unempfindlich. 
  • je nach Fahrleistung muss die Kette gelegentlich gespannt werden. Bei "meinen" Rohloffrädern mit Excenter dauert das aber nur eine Minute.
  • das genaues Einhalten  einer bestimmten Spannung ist nicht nötig.

 

                        =>Zum Seitenanfang (Inhaltsverzeichnis)

 

"Snubber" = Zwangsniederhalter
Dieser "Zwangniederhalter"  gegen Überspringen des Riemens ist für kleine Riemenscheiben empfohlen, da dort wenig Zähne im Einsatz sind.

Rohloff:

  • Bei der Rohloffnabe ist die vordere Riemenscheibe ca. 2,5 x größer als die hintere Scheibe

  • auf die hintere Scheibe wirkt deshalb nur 40% des Drehmomentes der Kurbel.

  • Trotz des verringerten Drehmomentes auf die hintere Scheibe empfiehlt Rohloff  dort einen "Snubber"

Pinion Getriebeschaltung:

  • beim Pinion-Getriebe ist die Gefahr des Überspringens noch höher, denn ...

  • beide Riemenscheiben annähernd gleich "klein" - das Drehmoment wird durch die Kurbel selbst kaum reduziert

  • In den kleinen Gängen wird das Drehmoment nach hinten noch verstärkt. Es sind wenig Zähne im Einsatz. Auf die hintere Riemenscheibe wirkt ein viel höheres Drehmoment als bei der Rohloffschaltung.

  • auch auf die kleine vordere Scheibe  wirkt ein höheres Drehmoment als  bei größeren Kurbeln.

  • genaugenommen wären bei Pinion 2 Snubber nötig  -  diese gibt es aber noch*  nicht.   (*Stand Modelljahr 2015)

 

 =>Zum Seitenanfang (Inhaltsverzeichnis)

 


 

 

Vorteile der Kette:

  • die Kette ist ein bewährtes System und praktisch in jedem Radladen zu haben.  (versuchen Sie mal einen Zahnriemen zu finden)
  • Eine Änderung der Übersetzung ist sehr einfach.
  • Die Kette ist unempfindlich gegen äußere Einflüsse.
  • Ketten gibt es seit vielen Jahren
  • den Kettenantrieb wird es noch lange geben
  • die Länge einer Kette ist individuell anpassbar
  • guter Wirkungsgrad
  • Schäden an der Kette sind sehr selten, Reparatur/Wechsel ist einfach und günstig

 

Nachteile der Kette:

  • Sollte regelmäßig geschmiert werden (dauert ca. 10 Sekunden)
  • sollte gelegenltlich gereinigt werden  (dauert 1 Minute: mit Sprühöl Einsprühen  und mit einem Lappen abwischen, danach nachschmieren)
  • lauter ist die Kette nicht wirklich - siehe =>Geräusche der Kette 

  =>Zum Seitenanfang (Inhaltsverzeichnis)

 

 

Vorteile des Riemens.

  • muss nicht gespannt werden  (angeblich)
  • muss nicht geschmiert werden (außer er quitscht, dann wird Siliconspray empfohlen..)
  • hält länger als eine Kette (wenn nichts passiert)
  • der Wirkungsgrad soll dem einer Kette entsprechen (eine Messung ist kaum möglich – dass ein Gummiriemen weniger Reibung erzeugt als eine Kette ist mehr als unwahrscheinlich)

 

Nachteile des Riemens

  • die Riemen sind empfindlich gegen Verdrehen -  Knicken - Überlastung - Fremdkörper.
  • zum Ausbau des Hinterrades muss der Riemen entspannt und nach dem Einbau wieder gespannt werden.
  • bei kleinen Riemenscheiben wird ein "Snubber" empfohlen
  • schleche Ersatzteilversorgung
  •  Übersetzungsänderungen sind schwierig
  •  gespannt wird fast immer über Verschieben des Hinterrades

 =>Zum Seitenanfang (Inhaltsverzeichnis)

 

 

 

 

Gerissene Riemen: 

 

  • Nicht nur im Alltag kommt es zu Riemenrissen - sogar in mehreren Tests bei neuen Rädern hat sich der Riemen sehr schnell verabschiedet.

  • oder ein Fremdkörper beschädigt den Riemen.

  • Streusalz setzt sich auf Riemen und Scheibe ab und vermindert die Haltbarket.  

 

Oft verwendetes Gegenargument: Auch eine Kette kann "reißen" 

Bei Nabenschaltungen/Pinion reißt eine Kette praktisch nie.

Bei Kettenschaltungen kann ein schlecht vernietetes "Niet-Schloss"  aufgehen. Das passiert dann meist schon nach kurzer Fahrt.  Mit Kettenschaltung darf man einen Riemenantrieb nicht vergleichen.

  • in Deutschland laufen  ca. 80 Millionen Fahrräder -  nahezu 100% der Räder haben Kettenantrieb.
  • ein Großteil der Räder sind im unteren Preissegment mit günstigen Ketten.
  • die Ketten sind  teilweise sehr vernachlässigt - trotzdem reißt eine Kette SEHR SELTEN

 

 

=>Zum Seitenanfang (Inhaltsverzeichnis)

 

 

"Notfallsets" für Touren und zuhause.

Ketten gibt es in jedem Radladen. Auf Touren reichen ein Kettenschloss und ein paar Kettenglieder aus, um im Notfall mobil zu bleiben. Nietendrücker gibt es einzeln - bei vielen Multitools ist ein Nietendrücker dabei.

Riemen sind nicht leicht zu bekommen - ein Ersatzriemen macht Sinn (ist aber auf einer Tour nicht leicht zu verstauen)

 

 



=>Zum Seitenanfang (Inhaltsverzeichnis)

 

 

Ihre Erfahrungen sind mir wichtig

  • Gab es Probleme mit dem Riemenantrieb?

  • wie lange hat Ihr erster Riemen gehalten? Wie lange der zweite Riemen?... usw.

  • Wann mussten die Scheiben  gewechselt werden?

  • welches Riemensystem nutzen Sie

  • Nutzen Sie das    =>Kontaktformular

  • oder per Email an 

 

Besuchen Sie auch meine Infoseite Schaltungen - www.rad-lager.de/schaltungen.htm

 

 

 

Infoseiten: Diese Buttoms sind am Ende jeder Infoseite - klicken Sie sich durch.

Allgemeine Infos

 Ich versende meine Räder fachgerecht eingestellt im Rundumakarton. 

  Überblick über Schaltungen. Allgemeine Infos, div. Schaltungen im Vergleich

  Schaltungen im Vergleich. Vorteile von Rohloff und Pinion Schaltung

Riemen oder Kette? Vor-/Nachteile

  Bremsen  im Überblick

 Gute Gabeln "schlucken" Stöße  - billige Gabeln schlucken Energie und Geld

Lassen Sie sich nicht durch "hohe Rabatte" verführen.  

  Trekkingrad - Crossrad - Mountainbike -Hardtail - Fully ???

Rahmenqualität - Lackierung - Gewicht - Rahmenhöhe. 

  Fahrradzubehör zum Mitbestellen.

Testberichte sagen mehr als ein Verkäuferlob.

Erfahren Sie etwas über mich und meinen kleinen Radladen.

Pflege - Wartung - Reparatur

Einstellung - Fehlerbeseitigung bei Scheibenbremsen

  Einstellung von Magura HS 11 und HS 33 Hydraulikbremsen

Schaltungen einstellen

Räder mit Rohloff - Pflege - Einstellungen - Wartung

Wartung - Pflege - Einstellungen bei Rädern mit Pinion Schaltung

Pflege von Rädern, Ketten etc.  Für Winterfahrer besonders wichtig

Wann Ketten wechseln?  Kettenverschleiß - Kettenverschleißlehre - Verschleißgrenze

Wartung - Pflege - Einstellung bei Rädern mit Alfine Schaltung

Lichtprobleme. Reparatur von Kabelbruch etc.

Infos über Reifen, Pannenschutz etc.

Reparaturanleitung bei Reifenpanne

Veränderung derSitzposition durch verschiedene Lenker, Vorbauten, Barends

Einstellung des Lenkspieles - Montage von Vorbauten. Infos.

Welcher Steuersatz passt? Maße und Zuordnungstabelle

Schaltaugen - Infos und Reparatur, Richten von verbogenen Schaltaugen

 

   =>Zum Seitenanfang (Inhaltsverzeichnis)

Infoseite von Georg Schmeißer, Fahrräder, 91625 Schnelldorf. Tel. 07950 - 520    www.rad-lager.de

 

Für die Inhalte von verlinkten Seiten kann ich trotz Kontrolle keine Haftung übernehmen. Für den Inhalt ist der Seitenbetreiber verantwortlich.